32 Personen wurden im Jahre 2010 in Deutschland bei Unfällen mit Omnibussen getötet. Jeder Tote ist dabei ein Toter zu viel. Angesichts von im gleichen Zeitraum tödlich verunfallten 1.840 Pkw-Insassen erscheint die Anzahl eher gering. Aber kann und darf man solche Zahlen vergleichen? Und wie gefährlich oder wie sicher sind Omnibusse überhaupt? Wer trägt die Verantwortung für die Bussicherheit, wer haftet für die Schäden? Wer kontrolliert die Sicherheit von Omnibussen und was ist mit der modernen Technik zur Steigerung der Sicherheit im Bus möglich? Zu all diesen Fragen werden die Experten des 2. DIQ-Symposiums in ihren Vorträgen Stellung beziehen.
Die Referenten zum Thema Omnibussicherheit kommen aus den Berufsverbänden der Personenbeförderer, der Verkehrsrechtsanwälte und der Polizei. Mit den neuesten Informationen zum Thema werden auch Vertreter der Fahrzeughersteller und Hersteller von Fahrzeugteilen für Omnibusse in Bonn mit dabei sein. Die Betrachtung des Themas soll, wie im letzten Jahr beim Thema Fußgängerschutz, interdisziplinär erfolgen. Unter den verschiedenen Aspekten und Blickwinkeln wird es um die Sicherheit im Omnibusverkehr gehen. Die Diskussion mit dem Plenum ist dabei ausdrücklich erwünscht.
Eingeladen zum 2. DIQ-Symposium sind Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Institutionen, Verbänden und Organisationen, aber auch Vertreter der Politik und der Wirtschaft sowie Sachverständigen- und Überwachungsorganisationen und die Vertreter der Behörden.
Wir sind sicher, dass wir auch mit dem 2. DIQ-Symposium einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf unseren Straßen leisten können. Das Thema Bussicherheit hat, ähnlich wie der Fußgängerschutz, einen hohen Stellenwert für unser Leben als Verkehrsteilnehmer.
Zielsetzung
Das Symposium erarbeitet Denkansätze und Leitlinien und spricht Empfehlungen für Politik und Praxis aus. Dabei geht es um das autonome Fahren in der Zukunft und welche Daten wie genutzt werden können.
Zielgruppe
Das Symposium richtet sich an Fachleute aus Wissenschaft, Forschung, Institutionen und Verbänden. Willkommen sind auch Studenten aus allen Fachrichtungen und natürlich auch technikinteressierte Verkehrsteilnehmer.
Konferenzsprache
Deutsch